Primary care, Regulation, Implementation, Motivation, and Attitudes toward Artificial Intelligence (PRIMA-AI)

Der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) hat Potenzial gezeigt, die Arbeitsbelastung von Ärzten in verschiedenen Berufen und Umgebungen zu reduzieren. Allerdings gibt es nur wenige Untersuchungen zur Anwendbarkeit von KI-Tools bei Allgemeinmedizinern (GPs), insbesondere in Bezug auf ihr Potenzial, deren Arbeitsbelastung zu reduzieren oder zu erleichtern. Das PRIMA-AI-Projekt zielt darauf ab, die Anwendbarkeit von KI-Tools für die primäre Gesundheitsversorgung zu analysieren und zu bewerten, ob und wie GPs in Deutschland KI-Tools einsetzen, um ihre administrativen und klinischen Arbeitsabläufe zu verbessern. Darüber hinaus wollen wir Hausärzte und KI-Experten zusammenbringen, um ihre jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen zu diskutieren, wobei der Schwerpunkt auf den Bedürfnissen der Hausärzte liegt, um die Entwicklung und Einführung innovativer Technologien zu verbessern. Zunächst werden in Interviews mit KI-Experten Anwendungsfälle, Vorschriften für Tools und das Potenzial für den Einsatz von KI in der primären Gesundheitsversorgung und in administrativen Arbeitsabläufen ermittelt. Anschließend wird eine Umfrage unter allen Hausärzten in Deutschland durchgeführt, um zu ermitteln, inwieweit sie KI-Tools in ihrer täglichen Arbeit einsetzen und wie sie zur Verwendung von KI-Tools stehen. In einem dritten Schritt werden KI-Experten und Hausärzte in drei Online-Fokusgruppen über Bedürfnisse, Möglichkeiten und Hindernisse bei der Umsetzung diskutieren. Durch die Zusammenführung von KI-Technologieexperten und Hausärzten erwarten wir tiefere Einblicke in die Bedürfnisse und Motivationen der Hausärzte für den Einsatz von KI in der Gesundheitsversorgung und in Verwaltungsabläufen zu gewinnen.

Laufzeit:
01. November 2025 - 28. Februar 2027

Forschungsteam:
Karsten Engelke

Finanzierung:
Leibniz ScienceCampus Digital Public Health Bremen
Band: 38.000,00€

Koordination:
Dr. Public Health Laura Maaß (1)